Archiv für Juni 2007

„Alles wird gut“: Wie Norbert Walter und Klaus Martini von der Deutschen Bank ihre Welt schön reden

von Guenther Sandleben

„Alles wird gut“, verkündet der Chefökonom der Deutschen Bank, Norbert Walter. „Der deutsche Arbeitsmarkt in Bestform, die Unternehmenszuversicht steigt, die Verbraucherstimmung wird besser. Die Schwellenländer sind im Höhenflug. Lasst uns getrost in die Ferien fahren. Das haben wir verdient“, folgert der Herr Professor aus Frankfurt. Und sein Kollege aus der Aktienstrategie, Klaus Martini, macht Nägel mit Köpfen: „Diesmal ist alles anders“, verkündet er und denkt dabei an die guten Geschäfte der Deutschen Bank auf dem Kapitalmarkt. „Wir müssen alte Beurteilungsmaßstäbe über den Haufen werden“. China treibe das Wachstum an. Kapitalströme aus den Schwellenländern stärken die Finanzmärkte. Die Unternehmergewinne gehen nach oben. Der Dax werde deshalb weiter steigen, bis Mitte 2007 auf rund 9000 Punkte. Vor allem deutsche Aktien sollte man kaufen, denn „vor zwei Jahren noch galt Deutschland als der kranke Mann in Europa, heute ist das Land der heimliche Champion der Globalisierung und eindeutig ein Globalisierungsgewinner“.

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