Archiv für August 2015

Woher das Geld kommt: Das Geld der Sahra Wagenknecht kommt „aus dem Nichts“

Eine weitere Bemerkung zu „Freiheit statt Kapitalismus[1]“.

Von Horst Schulz

Ihr hochmütiges Desinteresse den Anstrengungen und Errungenschaften der sozialistischen Wissenschaft gegenüber könnte Sahra Wagenknecht kaum besser demonstrieren als durch ihren Beifall heischenden Vorwurf an die Adresse der Finanzleute. Bei ihren bürgerlichen Autoritäten[2] hat sie ihn abgeschrieben: „Geld aus dem Nichts“ machen die „Bankster“ nach ihrem Urteil! Kaum ein Gegenstand ist in den letzten Jahrzehnten von linken Politökonomen und unter Berufung auf Karl Marx schulmeisterlich dermaßen hin und her gewälzt worden wie das Geld, und tatsächlich hat ja ihre Berufungsinstanz mit glänzendem Erfolg Jahre lang daran gearbeitet, eine viele Jahrzehnte dauernde wissenschaftliche Diskussion zu einem überzeugenden Ergebnis zu führen. Einmal entziffert, war die Natur des Geldes ebenso einfach zu lernen wie der Lehrsatz des Pythagoras, nachdem er einmal entdeckt worden war. Sahra W. aber ist eine strebsame Ökonomin, die längst gehobene Schätze der Wissenschaft gerne ignoriert, wenn man mit Modeschmuck einfach besser auffallen kann:

„Wie entsteht heute (!) Geld? Im Grunde aus dem Nichts, einfach dadurch, dass eine Bank einem Kunden Kredit gewährt“ (67).

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